Get Alltag, Geld und Medien: Die kommunikative Konstruktion PDF

By Pia Krisch

ISBN-10: 3531171615

ISBN-13: 9783531171616

Die Idee zu dieser Arbeit entstand während meiner Tätigkeit in einem Bankhaus. Hier wurde mir bewusst, wie vielfältig die Projektionen auf Geld sind, die hinter bestimmten Handlungen stehen, wie komplex und wie einfach zugleich das Wissen über Geld sein kann, wie sehr Monetäres Gegenstand von Kommunikation ist. Beim Versuch, in einer wissenschaftlichen Arbeit zu klären, wie das Wissen eines Menschen über Geld entsteht, sah ich mich zunächst vor die Schwierigkeit gestellt, vertrauten, vielfach ver?ochtenen, oft banalen – kurz – alltäglichen Dingen auf den Grund gehen zu wollen. In einem längeren Prozess der Suche, des Findens und - neuter Suche habe ich schließlich innerhalb der interpretativen Theorietradition das nötige Handwerkszeug gefunden, um den Fluss und die Selbstverständlichkeit der alltäglichen Lebensbewältigung aufzubrechen und das Besondere darin zu - rooster. Ich möchte mich für die inspirierende Begleitung dieses Suchprozesses und die Freiheit, das Thema, welches auf den ersten Blick wenig Anleihen bei der tradit- nellen Kommunikationswissenschaft nimmt, auszugestalten, bei Prof. Dr. J- chim Höflich bedanken. Prof. Dr. Patrick Rössler, der überdies die Zweit- gutachtung übernahm, stand mir während der gesamten Zeit mit wertvollen H- weisen zur Seite. Sein Doktorandenkolloquium an der Universität Erfurt bot eine sehr förderliche Atmosphäre, in der eigene Ansätze in konstruktiven Diskussionen getestet werden konnten und auch mentale Unterstützung gegeben wurde. Darüber hinaus habe ich sehr aus den Gesprächen mit Kathleen Arendt, Swantje Lingenberg und Isabel Schlote (alle Universität Erfurt) pro?tieren können.

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Die Idee zu dieser Arbeit entstand während meiner Tätigkeit in einem Bankhaus. Hier wurde mir bewusst, wie vielfältig die Projektionen auf Geld sind, die hinter bestimmten Handlungen stehen, wie komplex und wie einfach zugleich das Wissen über Geld sein kann, wie sehr Monetäres Gegenstand von Kommunikation ist. Beim Versuch, in einer wissenschaftlichen Arbeit zu klären, wie das Wissen eines Menschen über Geld entsteht, sah ich mich zunächst vor die Schwierigkeit gestellt, vertrauten, vielfach ver?ochtenen, oft banalen – kurz – alltäglichen Dingen auf den Grund gehen zu wollen. In einem längeren Prozess der Suche, des Findens und - neuter Suche habe ich schließlich innerhalb der interpretativen Theorietradition das nötige Handwerkszeug gefunden, um den Fluss und die Selbstverständlichkeit der alltäglichen Lebensbewältigung aufzubrechen und das Besondere darin zu - rooster. Ich möchte mich für die inspirierende Begleitung dieses Suchprozesses und die Freiheit, das Thema, welches auf den ersten Blick wenig Anleihen bei der tradit- nellen Kommunikationswissenschaft nimmt, auszugestalten, bei Prof. Dr. J- chim Höflich bedanken. Prof. Dr. Patrick Rössler, der überdies die Zweit- gutachtung übernahm, stand mir während der gesamten Zeit mit wertvollen H- weisen zur Seite. Sein Doktorandenkolloquium an der Universität Erfurt bot eine sehr förderliche Atmosphäre, in der eigene Ansätze in konstruktiven Diskussionen getestet werden konnten und auch mentale Unterstützung gegeben wurde. Darüber hinaus habe ich sehr aus den Gesprächen mit Kathleen Arendt, Swantje Lingenberg und Isabel Schlote (alle Universität Erfurt) pro?tieren können.

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Schütz 1971b: 267). Dabei geht es – siehe oben – um eine pragmatische Bewältigung von Handlungssituationen und nicht um ein „letztgültiges Ergründen und Hinterfragen von Sachverhalten“ (vgl. Hennen 1992: 123). Somit ist diese „alltägliche Lebenswirklichkeit“ (vgl. Schütz/Luckmann 2003: 69) in ihrem Erlebensmodus abzugrenzen bspw. von der Welt der Wissenschaft oder auch von der Welt des Traumes. Schütz führt dieses Konzept der Lebenswelt als erster Soziologe mit dem Handlungsbegriff zusammen: Lebenswelt muss im Tun bewältigt werden (vgl.

Simmel 1989: 274) ab, eine gesellschaftliche Sonderstellung, die eine Macht gegenüber weniger Begüterten ausdrückt, da sie dem Reichen grundlegende Wahlchancen in Bezug auf den sachlichen, zeitlichen und räumlichen Geldeinsatz einräumt. Damit hat Simmel die Voraussetzungen herausgearbeitet, um die Bedeutung des Geldes für den „Sozialcharakter“ einer Gesellschaft zu analysieren. Es geht ihm nicht nur um die Markierung eines einmaligen Übergangs von der Tausch- zur Geldwirtschaft, sondern um die Charakterisierung der permanent wirksamen Auswirkungen des Geldes für die Gesellschaft.

Zeitlich gesehen ist die Lebenswelt in die Dimensionen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft gegliedert. 2 Eine handlungstheoretische Perspektive Umwelt), Nebenmenschen (soziale Mitwelt) und Vorfahren (soziale Vorwelt). Die jeweilige Dimension hat Auswirkungen auf den Grad von Intimität und Anonymität, Fremdheit und Vertrautheit, mit der die anderen wahrgenommen werden. Schütz und Luckmann unterscheiden zwei grundsätzliche Erfahrungsmodi: die Erfassung des Anderen als „Mitmensch“ in der so bezeichneten „Wir-Einstellung“ und die Erfahrung des Anderen als Zeitgenosse in der „Ihr-Einstellung“ (vgl.

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Alltag, Geld und Medien: Die kommunikative Konstruktion monetärer Identität by Pia Krisch


by George
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